Auf dem Jakobsweg von Bebenhausen nach Rottenburg

Am Pfingstmontag, dem 25. Mai 2026, setzte die Ortsgruppe Sickenhausen des Schwäbischen Albvereins gemeinsam mit der ev. Kirche Sickenhausen-Degerschlacht ihre bereits vor zwei Jahren in Esslingen begonnene Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg fort. Die diesjährige Etappe führte von Bebenhausen nach Rottenburg.

Ausgehend von Bebenhausen folgten die Wanderer der Jakobsmuschel, die ihnen den Weg wies. Über Waldhausen führte die Route zunächst durch das idyllische Käsenbachtal. Dort befindet sich auch der geographische Mittelpunkt Baden-Württembergs, der von der Gruppe passiert wurde.

Am Ende des Tals erreichten die Pilger die Jakobuskirche sowie den Marktplatz von Tübingen. Anschließend ging es über die Burgensteige hinauf zum Schloss Hohentübingen. Nachdem die Stadt hinter ihnen lag, führte der Weg weiter zum Bismarckturm und über den Höhenrücken des Spitzbergs in Richtung Wurmlinger Kapelle. Unterwegs boten sich immer wieder beeindruckende Ausblicke auf das Neckartal und die umliegenden Weinberge.

Ein steiler, aber nicht allzu langer Anstieg brachte die Gruppe schließlich zur Wurmlinger Kapelle. Nach einer kurzen Rast wurde die letzte Wegstrecke in Angriff genommen. Ein paar Kilometer später erreichten die Pilger ihr Tagesziel Rottenburg, wo die diesjährige Etappe des Jakobswegs mit einem leckeren Eis endete.

Die rund 18 Kilometer lange Strecke wurde bei bestem Wanderwetter in etwa fünf Stunden Gehzeit zurückgelegt. Die An- und Abreise erfolgte bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die Teilnehmer blickten auf eine abwechslungsreiche und eindrucksvolle Pilgerwanderung zurück, die neben landschaftlichen Höhepunkten auch Zeit für Gespräche, Besinnung und gemeinschaftliche Erlebnisse bot.

(Mitpilger SF)

Apfelbaum zum Tag des Baumes gepflanzt

Sickenhausen: Anlässlich des Tags des Baumes am 25. April setzte die Ortsgruppe Sickenhausen des Schwäbischen Albvereins ein sichtbares Zeichen für Natur- und Umweltschutz. Mit Unterstützung des Bezirksamtes wurde ein Apfelbaum gepflanzt, der künftig nicht nur Früchte tragen, sondern auch einen wertvollen Beitrag zur Artenvielfalt und zum Klimaschutz leisten soll.

Die Pflanzaktion fand in gemeinschaftlicher Atmosphäre statt und verdeutlichte das Engagement des Schwäbischen Albvereins für den Erhalt und die Pflege der heimischen Kulturlandschaft. Mitglieder der Ortsgruppe beteiligten sich aktiv an der Aktion und freuten sich darüber, einen nachhaltigen Beitrag für kommende Generationen zu leisten.

Der Tag des Baumes wird jährlich begangen, um auf die große Bedeutung von Bäumen für Mensch und Natur aufmerksam zu machen. Sie verbessern das Klima, produzieren Sauerstoff und bieten zahlreichen Tierarten einen wichtigen Lebensraum. Mit der Pflanzung des Apfelbaumes wurde diese Botschaft auf anschauliche Weise umgesetzt.

Der neu gepflanzte Apfelbaum wird in den kommenden Jahren wachsen und gedeihen und als lebendiges Symbol für Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und Heimatverbundenheit stehen.